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Frisch gepflasterte Terrasse mit Metallzaun
Kosten & Preise

Terrasse pflastern: was es kostet.

Nach Belagsart aufgeschlüsselt, mit dem Unterschied zwischen Splittbett und gebundener Bauweise – und dem Posten, den fast alle vergessen.

MeisterbetriebWaiblingen & Rems-MurrVersichert10+ Jahre Erfahrung
Kurz gesagt

Eine Terrasse zu pflastern kostet üblicherweise 150 bis 270 Euro pro Quadratmeter als Komplettleistung. Betonplatten im Splittbett liegen bei 150 bis 200 Euro, Keramik in zwei Zentimetern bei 185 bis 260 Euro, Naturstein bei 210 bis 300 Euro. Die gebundene Bauweise mit Drainmörtel kostet 35 bis 70 Euro pro Quadratmeter mehr. Muss ein alter Belag raus, kommen 28 bis 50 Euro dazu.

Preis pro Quadratmeter nach Belag

Die Spannen gelten für die fertige Terrasse inklusive Unterbau, Material, Verlegung und Randabschluss, auf gewachsenem Boden ohne Hanglage.

Komplettpreis pro Quadratmeter Terrasse

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BelagPreis pro m²Besonderheit
Betonplatten im Splittbett150 – 200 €günstigste solide Variante
Betonstein, kleinformatig145 – 195 €unempfindlich, viele Fugen
Keramik 2 cm im Splittbett185 – 260 €fleckenunempfindlich, frostsicher
Naturstein210 – 300 €Granit, Quarzit, Travertin
Großformat ab 80 × 80 cm220 – 310 €sehr ebener Unterbau nötig
Keramik auf Stelzlagern170 – 240 €auf Dach und Beton, nicht auf Erdreich

Richtwerte für den Raum Stuttgart und den Rems-Murr-Kreis, Stand 2026. Kein Angebot.

Splittbett oder gebunden: der Unterschied im Preis

Bei der ungebundenen Bauweise liegen die Platten in einem Splittbett, die Fugen werden eingekehrt. Bei der gebundenen Bauweise sitzen sie in Drainmörtel und die Fugen werden verfüllt.

Für die übliche Terrasse im Privatgarten ist das Splittbett in den meisten Fällen die richtige Wahl. Bei sehr großen Formaten, bei dünner Keramik oder wenn absolut keine Fugenbewegung gewünscht ist, lohnt der Aufpreis.

Die beiden Bauweisen im Vergleich

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Ungebunden (Splittbett)Gebunden (Drainmörtel)
Mehrpreis–35 – 70 € pro m²
Fugeneingekehrt, kann auswaschenfest verfüllt, unkrautfrei
Reparatureinzelne Platte aufnehmbaraufwendig
Geeignet fürdie meisten TerrassenGroßformat, Keramik, hohe Ansprüche
Risiko bei FehlernPlatten wandernRisse, Ausblühungen

Der Posten, den fast alle vergessen

Die wenigsten Terrassen werden auf der grünen Wiese gebaut. Meist liegt dort schon etwas: alte Waschbetonplatten, ein Holzdeck, eine zugewachsene Kiesfläche. Das muss raus, abgefahren und entsorgt werden, bevor der neue Aufbau beginnt.

Zusätzliche Posten

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PositionRichtwertEinheit
Alten Belag aufnehmen und entsorgen28 – 50 €pro m²
Entwässerungsrinne vor der Terrassentür200 – 550 €pro Stück
Randabschluss oder Sichtkante35 – 75 €pro lfm
Stufe oder Podest zum Garten300 – 800 €pro lfm
Höhenausgleich bei Hanglage50 – 140 €pro m²
Zur Rinne an der Tür: Wo die Terrasse an eine bodentiefe Tür anschließt, gehört eine Entwässerungsrinne davor. Sie hält Spritzwasser und Schlagregen von der Schwelle weg. Ohne sie läuft Wasser bei Starkregen genau dorthin, wo es am meisten Schaden anrichtet.
VorherBemooste Terrasse vor der Sanierung
Der alte Belag muss raus, bevor neu aufgebaut wird

Der Posten, den fast alle vergessen

Die wenigsten Terrassen entstehen auf der grünen Wiese. Meist liegt dort schon etwas: alte Waschbetonplatten, ein Holzdeck, eine zugewachsene Kiesfläche.

Aufnehmen, abfahren und entsorgen schlägt mit 25 bis 50 Euro pro Quadratmeter zu Buche und fehlt in fast jedem Vergleichsangebot.

Gefälle und Anschluss ans Haus

Eine Terrasse braucht Gefälle vom Gebäude weg, üblich sind etwa zwei Prozent. Das ist bei der Planung wichtiger als die Optik, weil es sich nachträglich kaum korrigieren lässt.

Der zweite kritische Punkt ist der Anschluss an die Hauswand. Die Oberkante der Terrasse muss ausreichend unter der Abdichtung des Gebäudes bleiben, sonst läuft Wasser hinter die Sperrschicht. Wo das aus Höhengründen nicht geht, braucht es eine Rinne mit Anschluss.

Wie wir Flächen entwässern, steht unter Entwässerung und Drainage.

Beispielrechnung: Terrasse mit 30 Quadratmetern

Alte Plattenfläche raus, neuer Unterbau, Keramik zwei Zentimeter im Splittbett, Randabschluss rund 18 laufende Meter, Rinne an der Terrassentür.

Beispielrechnung Terrasse, 30 m², Keramik

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PositionMengeRichtwert
Alten Belag aufnehmen und entsorgen30 m²840 – 1.500 €
Aushub auf Tiefe, Abfuhr30 m²950 – 1.500 €
Frostschutz- und Tragschicht30 m²900 – 1.400 €
Material Keramik 2 cm30 m²1.200 – 2.100 €
Bettung und Verlegung30 m²1.400 – 2.100 €
Randabschluss18 lfm630 – 1.350 €
Entwässerungsrinne mit Anschluss1 Stück200 – 550 €
Gesamtrund 6.100 – 10.500 €

Ohne Abbruch und Rinne entspricht das etwa 170 bis 285 Euro pro Quadratmeter. Keramik liegt im oberen Bereich. Richtwerte, kein Angebot.

Was diese Zahlen sind und was nicht: Es sind Marktspannen für Komplettleistungen im Raum Stuttgart und im Rems-Murr-Kreis, Stand 2026, inklusive Material, Arbeit und Gerät. Sie dienen der Orientierung und sind kein Angebot. Preise schwanken mit Material, Zugänglichkeit und Auslastung. Verbindlich ist allein das schriftliche Angebot nach dem Vor-Ort-Termin.
Unterbau, Gefälle und Randabschluss. Daran scheitern Terrassen, nicht am Belag.
STN Bauunternehmung

Wo sich sparen lohnt

Format: mittlere Plattengrößen sind deutlich günstiger zu verlegen als Großformate und verzeihen mehr.
Fläche: Eine Terrasse muss nicht die ganze Hausbreite einnehmen. Zwei Meter weniger sparen spürbar.
Abbruch in Eigenleistung: alte Platten selbst aufnehmen und entsorgen spart einen kompletten Posten.
Bauabschnitte: Terrasse zuerst, Wege und Bepflanzung später – solange die Höhen vorher einmal festgelegt wurden.

Nicht sparen sollten Sie am Unterbau, am Gefälle und am Randabschluss. Das sind genau die drei Punkte, die eine Terrasse nach ein paar Jahren kippen, Wasser ziehen oder auseinanderwandern lassen.

Häufige Fragen

Mit Betonplatten im Splittbett liegen Sie üblicherweise bei 3.000 bis 4.000 Euro, mit Keramik bei 3.700 bis 5.200 Euro. Muss ein alter Belag raus, kommen 560 bis 1.000 Euro dazu. Bei kleinen Flächen fällt die Anfahrt stärker ins Gewicht, der Quadratmeterpreis liegt deshalb eher am oberen Rand der Spanne.

In der Anschaffung oft ja, über die Jahre meist nicht. Holz braucht eine Unterkonstruktion, regelmäßige Pflege und ist je nach Holzart nach zehn bis zwanzig Jahren fällig. Eine fachgerecht gepflasterte Terrasse hält deutlich länger.

Nur in Ausnahmefällen. Die Fläche wird dadurch höher, was an Türschwellen und beim Anschluss ans Haus Probleme macht, und der alte Unterbau bleibt die Schwachstelle. Bei einem tragfähigen Betonunterbau sind Stelzlager eine Möglichkeit, auf gewachsenem Boden nicht.

Eine Terrasse von 25 bis 35 Quadratmetern liegt erfahrungsgemäß bei drei bis fünf Arbeitstagen, inklusive Abbruch der alten Fläche und Unterbau. Dazu kommt Wetterpuffer, weil sich durchnässter Boden nicht zuverlässig verdichten lässt.

Keramik in zwei Zentimetern ist am unempfindlichsten gegen Flecken, Moos und Verfärbung, weil sie kaum Wasser aufnimmt. Beton ist robust, verfärbt sich aber über die Jahre. Naturstein altert am schönsten, braucht je nach Sorte aber etwas mehr Aufmerksamkeit.

Nächster Schritt

Terrasse geplant?

Maße, Wunschbelag und ein Foto der jetzigen Fläche reichen für eine erste Einschätzung.